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FAQ zum Vorbereitungs- und Schuldienst

Häufig gestellte Fragen zur Bewerbung für und die Einstellung in den baden-württembergischen Vorbereitungs- bzw. Schuldienst.

Wo erhalte ich die Bewerbungsunterlagen für das Referendariat?

Die Bewerbungsunterlagen für das Referendariat erhalten Sie beim Landeslehrerprüfungsamt, das Sie auch in allen rechtlichen Fragen, die die Prüfungsordnung betreffen, berät. Die Seite des Landeslehrerprüfungsamtes: www.lehrer-online-bw.de/,Lde/Startseite/vdonline

Die Online-Anmeldung wird in der Regel ab März geöffnet, Ende der Bewerberfrist ist der 15. Juni des jeweiligen Jahres. Der Ausdruck der Online-Bewerbung, der nach Abschluss des Vorgangs erzeugt wird, muss zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen innerhalb von 4 Wochen, jedoch spätestens bis zum Bewerbungsschluss, unterschrieben an das Regierungspräsidium Ihres Erstseminarwunsches verschickt werden. Das amtsärztliche Zeugnis sowie das polizeiliche Führungszeugnis sind wegen ihrer begrenzten Gültigkeit später einzureichen. Das Hochschulabschlusszeugnis kann nachgereicht werden, soweit die Prüfung noch nicht vollständig abgeschlossen ist. Ansprechpartner im Regierungspräsidium Freiburg sind Frau Miriam Satici (Gymnasien) und Frau Nadine Schneider (Berufliche Schulen).

Verliert das 1. Staatsexamen seine Gültigkeit, wenn man nicht sofort in den Vorbereitungsdienst einsteigt?

Das Staatsexamen als solches ist ein akademischer Abschluss, der nicht ungültig wird. Wenn die Wissenschaftliche Prüfung/Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Gymnasien mehr als vier Jahre vor der Zulassung zum Vorbereitungsdienst zurückliegt (gerechnet ab Zeugnisdatum), kann das Regierungspräsidium ein Kolloquium zur Überprüfung der fachlichen bzw. fachpraktischen (Musik, Bildende Kunst und Sport) Kenntnisse ansetzen.

Kann ich nach dem Lehramtsstudium (Staatsexamen in Baden-Württemberg) in anderen Bundesländern unterrichten?

Ja, obwohl die Lehramtsausbildung in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich ist, können Sie doch nach fertiger Lehrerausbildung in jedem anderen Bundesland Lehrer/in werden. Der Beschluss der Kultusministerkonferenz zur Übernahme von Lehrkräften aus anderen Ländern von 2001, basieren auf den sog. Husumer Verträgen von 1999, regeln die Anerkennung der Staatsexamensabschlüsse der einzelnen Bundesländer.
Sie können auch nach dem Ersten Staatsexamen zum Referendariat in ein anderes Bundesland wechseln.
In beiden Fällen gilt: Sie müssen zwei Fächer studiert haben, die im jeweiligen Bundesland in den Gymnasien unterrichtet werden.

Ist nach dem Vorbereitungsdienst ein Wechsel in ein anderes Bundesland möglich?

Ja, es gibt zwei Möglichkeiten:

Bewerbung: Beamtinnen und Beamte sowie unbefristete Beschäftigte, die bereits im Schuldienst eines anderen Landes stehen, können ebenfalls am Einstellungsverfahren teilnehmen. Sie müssen ihrem Antrag eine Freigabeerklärung ihrer derzeitigen Dienstbehörde beilegen bzw. bis spätestens 6. Mai 2011 nachreichen.

Einigungs- oder Tauschverfahren: Ein Wechsel nach Baden-Württemberg ist für diese Lehrkräfte zusätzlich über das Einigungsverfahren (Tauschverfahren) möglich. Der Antrag für dieses Verfahren, das insbesondere der Familienzusammenführung dient, ist bei der eigenen derzeitigen Schulbehörde zu stellen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist auch hier die Freigabe durch die derzeitige Schulbehörde (diese wird im Rahmen der Antragstellung geprüft).

Bewerberinnen und Bewerber, die im Tauschverfahren berücksichtigt werden konnten, nehmen am Listenauswahlverfahren nicht mehr teil. Bei der Anerkennung von Lehrbefähigungen anderer Länder der Bundesrepublik verfährt Baden-Württemberg großzügig.

Kann ich mich mit einer im Ausland erworbenen Lehrbefähigung für den baden-württembergischen Schuldienst bewerben?

Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Lehrbefähigung im Ausland erworben haben, können ebenfalls in das Einstellungsverfahren einbezogen werden, wenn ihre Lehramtsprüfungen als gleichwertig anerkannt wurden. Der Antrag auf Anerkennung ist an das Regierungspräsidium Tübingen, Abt. 7 – Schule und Bildung, Konrad-Adenauer-Straße 20, 72072 Tübingen, zu richten. Die Antragsformulare können über die Seite des Regierungspräsidiums Tübingen heruntergeladen werden. Erst nach erfolgter Anerkennung der Lehramtsprüfung kann eine Bewerbung um Einstellung vorgenommen werden.

Zuständig für die Bearbeitung der Bewerbungen von Bewerberinnen und Bewerbern mit einer im Ausland erworbenen gymnasialen Lehramtsbefähigung ist das Regierungspräsidium, in dessen Bezirk eine Einstellung angestrebt wird. Bitte legen Sie dem Belegausdruck der Bewerbung die Anerkennung der Lehramtsprüfung sowie Ablichtungen der Lehramtsprüfungen und einen tabellarischen Lebenslauf bei.

Für die Bearbeitung der Bewerbungen von Bewerberinnen und Bewerbern mit einer Lehramtsbefähigung für berufliche Schulen ist zentral das Regierungspräsidium Tübingen zuständig. Bitte übersenden Sie den Belegausdruck der Online-Bewerbung nach erfolgter Anerkennung dorthin.

Unterlagen, die der Bewerbung nicht im Original beigefügt werden, müssen als amtlich beglaubigte Kopien eingereicht werden.

Wie berechnet sich mein Rangplatz auf der Bewerberliste?

Der Rangplatz auf der Bewerberliste ergibt sich aus den Ergebnissen der jeweiligen Prüfungsleistungen. Beim Lehramt für Gymnasien und beim Lehramt für berufliche Schulen wird die Leistungszahl seit dem Prüfungsjahrgang 2005/06 aus der Summe des Zwanzigfachen der Durchschnittsnoten der Ersten und des Zwanzigfachen der Durchschnittsnote der Zweiten Lehramtsprüfung gebildet.
Wartezeiten und Zusatzqualifikationen wie z. B. Vertretungstätigkeiten haben keinen Einfluss auf die Gesamtqualifikation.

Wovon hängen meine Einstellungschancen ab?

Die Einstellungschancen hängen im Wesentlichen ab vom Bewerberangebot (insbesondere Gesamtqualifikation und regionale Mobilität) und den Einstellungsmöglichkeiten (Schulart, Fach, Region). Die Gesamtzahl der Einstellungen wird vor allem von der Stellenzahl im Staatshaushaltsplan und von der Zahl der freiwerdenden Stellen (z. B. durch Eintritt in den Ruhestand, Beurlaubung, Teilzeitbeschäftigung) bestimmt. Hinter diesen Veränderungen steht eine Vielzahl individueller Entscheidungen, die nicht vorhergesehen werden können. In Folge der Umsetzung der im Juli 2008 beschlossenen Qualitätsoffensive Bildung und weiterer Maßnahmen der baden-württembergischen Landesregierung bestehen auch im Jahr 2011 gute bis sehr gute Einstellungschancen für qualifizierte und räumlich mobile Bewerberinnen und Bewerber.

Weitere Informationen zu den künftigen Einstellungschancen enthält das jeweils aktuelle Merkblatt "Berufsziel Lehrerin/Lehrer - Einstellungschancen für den öffentlichen Schuldienst in Baden-Württemberg", das vom Kultusministerium jährlich aktualisiert in das Internet gestellt wird (www.lehrereinstellung-bw.de und "Informationen zur Lehrereinstellung" und "Bewerbung für Schularten"). Bitte beachten Sie, dass diese Angaben den einer Prognose immanenten Unsicherheiten unterliegen und politische Entscheidungen zu einer Änderung der Werte führen können.

Es wird darauf hingewiesen, dass durch den Umfang der Einstellungen über schulbezogene Ausschreibungen der Einstellungsspielraum im Listenauswahlverfahren erheblich eingeschränkt wird. Den Bewerberinnen und Bewerbern wird deshalb dringend empfohlen, sich auf schulbezogene Stellenausschreibungen zu bewerben. Insbesondere in Mangelregionen und in Mangelfächern wird die Mehrzahl der Stellen über schulbezogene Stellenausschreibungen besetzt. Die Ausschreibungen erfolgen über die Internetseite www.lehrereinstellung-bw.de. Die Hinweise zu den Ausschreibungen auf dieser Internetseite sind dabei zu beachten.

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