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Lehrereinstellung in Baden-Württemberg

Lehrereinstellung in Baden-Württemberg

Die Lehramtsbewerber/innen werden im Rahmen der verfügbaren Mittel sowie nach regionalem Bedarf und fächerspezifisch ausgewählt. Einstellungsentscheidungen werden nach den Vorgaben von Grundgesetz und Landesbeamtengesetz nach „Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung“ getroffen. Diese Kriterien sind in Baden-Württemberg in der Leistungszahl zusammengefasst, die momentan als Summe des Zwanzigfachen der Durchschnittsnote der Ersten Staatsprüfung und des Zwanzigfachen der Durchschnittsnote der Zweiten Staatsprüfung gebildet wird.

Auf Lehrereinstellung-BW.de finden Sie alle notwendigen Informationen und Unterlagen zur Lehrereinstellung in Baden-Württemberg. Beachten Sie insbesondere im Download-Bereich (rechte Spalte) des jeweils aktuellen "Hinweise zur Lehrereinstellung im Bereich Gymnasien und berufliche Schulen". Darin enthalten sind:

  • Onlineverfahren, Ausschreibungstermine und Fristen
  • Hinweise für Bewerber/innen aus anderen Bundesländern
  • Hinweise für schon verbeamtete oder unbefristet beschäftigte Lehrkräfte aus anderen Bundesländern
  • Hinweise für Bewerber/innen aus dem Ausland
  • Auswahlkriterien (u. a. Rangplatz auf Bewerberliste)
  • Einstellungschancen und Einsatzwünsche
  • Bewerber/innen mit Zusatzqualifikationen
  • Beurlaubung für den Privatschuldienst
  • Härtefall und Schwerbehinderung
  • Schwangerschaft und Elternzeit
  • Befristete Beschäftigungsmöglichkeiten

Stellenausschreibungen

Neben dem zentralen Einstellungsverfahren (Hauptauswahlverfahren) gibt es schulbezogene Stellenausschreibungsverfahren, die Lehrer/innen an Schulen mit besonderen Profilen oder an Schulen in Mangelbereichen suchen. Informationen zum zentralen Einstellungsverfahren sowie schulbezogene Stellenausschreibungen finden Sie auf den Lehrereinstellungsseiten des Kultusministeriums. Erkunden Sie auch die Möglichkeit einer Beschäftigung an einer Deutschen Schule im Ausland. Informationen erhalten Sie bei der Zentralstelle für Auslandsschulwesen.

Altersgrenze

Es gibt für die Einstellung von Gymnasiallehrer/innen keine Altersgrenze, jedoch für die Verbeamtung. Aktuelle Auskünfte erteilen die Regierungspräsidien.

Verwaltungsvorschriften

Die Grundsätze des Verfahrens zur Einstellung von Lehrkräften in Baden-Württemberg werden in der jährlich aktualisierten Verwaltungsvorschrift Einstellung von Lehramtsbewerberinnen und Lehramtsbewerbern (s. rechte Spalte) zusammengefasst. Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen  Regierungspräsidien des Landes Baden-Württemberg.

Seiteneinsteig in den Schuldienst

In bestimmten Mangelbereichen bei Fächern des beruflichen Schulwesens ist bei bestimmten Fächern auch die Möglichkeit eines Seiteneinstiegs in den Vorbereitungsdienst gegeben.

Auf Grund des fachspezifischen Einstellungsbedarfs der nächsten Jahre gibt es Möglichkeiten eines Seiteneinstiegs in den Vorbereitungsdienst am beruflichen Schulwesen. Es werden Hochschulabsolventinnen und -absolventen z.B. mit einem Diplom in Chemie, Physik, Mathematik oder Informatik gesucht. Diese müssen zusätzlich hinreichende Studienleistungen in einem geeigneten zweiten Unterrichtsfach mitbringen, das in der Stundentafel der allgemein bildenden Gymnasien vertreten ist. Erforderlich im Zweitfach sind bei einem Hauptfach mindestens 50 SWS, bei einem Beifach mindestens 30 SWS. 

Direkteinsteig in den beruflichen Schuldienst

In bestimmten Mangelbereichen bei Fächern des beruflichen Schulwesens ist im Einzelfall auch die Möglichkeit eines Direkteinstiegs ohne Vorbereitungsdienst als Wissenschaftliche Lehrkraft gegeben.

Im Bereich der Beruflichen Schulen können „Direktbewerber“ berücksichtigt werden, wenn der fächerspezifische Bedarf durch geeignete Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener Lehramtsausbildung nicht abgedeckt werden kann. Voraussetzung für die Aufnahme in die Bewerberliste ist der erfolgreiche Abschluss eines Studiums in einem für den Direkteinstieg zugelassenen Fachbereich, wobei sich aus dem Studium zwei an beruflichen Schulen einsetzbare Lehrbefähigungen ableiten lassen müssen, sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung. Das zuständige Regierungspräsidium (Abteilung Schule und Bildung) legt die Lehrbefähigung auf Grundlage der nachgewiesenen Studieninhalte fest.

Weiterführende Informationen

 

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